Cut-Off
 
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  1. Analytischer Begriff für die Substanzmenge, ab der ein Befund als positiv zu bewerten ist. Dieser Wert wird von internationalen Gremien nach rein praktischen Gesichtspunkten festgelegt und liegt meist erheblich über der analytisch möglichen Nachweisgrenze. Es sollen insbesondere "falsch-positve" Resultate verhindert werden, z.B. würde ein "Passivraucher" im Cannabistest bei maximaler Empfindlichkeit positiv bewertet werden, obgleich er selbst kein Cannabis geraucht hat.
  2. Auch in Hinblick auf den § 24a StVG, der generell einen positiven Drogennachweis als Ordnungswidrigkeit ahndet, ist eine Festlegung von Cut-Off-Werten bedeutsam. Allerdings ist hier die Stoffmenge gemeint, ab der von einer akuten (zeitnahen) Beeinflussung durch die Droge ausgegangen werden kann. Die Grenzwertkommission hat dabei folgende Grenzwerte festgelegt (Stand: 2007):
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Letztes Update dieser Seite: 24.02.2012 - IMPRESSUM - FAQ