Anästhetika
 
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Anästhesie ist der Sammelbegriff für die Vorbereitungen und die vorübergehende Einschränkung der Funktionen lebender Zellen, indem das zentrale Nervensystems gelähmt wird. Der Begriff Anästesie wurde erstmals 1846 durch O.W. Holmes nach der ersten Demonstration einer Ether-Narkose am Massachusetts General Hospital geprägt. Heutzutage ist die Vollnarkose klinisch definiert durch vier Kriterien: Amnesie (Verlust der Erinnerung), Analgesie (Empfindungslosigkeit für Schmerzen), Hypnose (Bewusstlosigkeit) und Muskelentspannung.

Im deutschen Sprachraum werden die allgemeinen Anästhetika meist als Narkotika bezeichnet. Lediglich für die lokale Betäubung ist der Begriff Lokalanästetika geblieben.

Zu den inhalierbaren Anästhetika zählen Ether, Lachgas und Halothan. Injizierbare Anästhetika sind das Ketamin und die Barbiturate. Eine unfreiwillige orale Aufnahme erfolgt mit so genannten KO-Tropfen. Die Wirkmechanismen der Anästhesie sind bis heute nicht eindeutig geklärt. Diskutiert wird die Hemmung der Zellatmung in den Mitochondrien.

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Letztes Update dieser Seite: 13.01.2011 - IMPRESSUM - FAQ